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Häufig gestellte Fragen

  • Was soll das?

    Statistisch gesehen stirbt jeden Tag ein Radfahrer im Straßenverkehr. 360 tote Radfahrer pro Jahr sind allerdings eine sehr abstrakte Zahl, unter der man sich wenig vorstellen kann. death.bike möchte versuchen, die tödlichen Fahrradunfälle auf einer Karte zu visualisieren und ein Bewusstsein zu schaffen, dass sich viele Unfälle mit einfachsten Mitteln verhindern ließen: Ein vorsichtiger Schulterblick mehr beim Abbiegen oder ein bisschen mehr Achtung beim Einfahren auf die Fahrbahn.

  • Wie kann ich tödliche Unfälle melden?

    Momentan leider nur manuell über twitter an @maltehuebner oder @death_bike, über facebook an @calderacc oder über das Radverkehrsforum.

    Die Liste tödlicher Unfälle wird stündlich von Cycleways.info heruntergeladen. Cycleways.info befindet sich momentan allerdings noch im frühen Beta-Stadium, so dass dort bislang nur eine Handvoll registrierter Benutzer neue Vorfälle abspeichern können. Nach Ende der Beta-Phase können Unfallmeldungen von jedem Nutzer eingetragen werden.

  • Warum gerade tödliche Fahrradunfälle? Wieso keine tödlichen Fußgängerunfälle?

    Die dümmste Antwort zuerst: Weil das Themengebiet von Caldera nunmal „irgendwas mit Fahrrädern“ ist.

    Okay, im Ernst: Tödliche Fahrradunfälle sind so ziemlich das einzige, was nachrichtenmäßig im Netz so einigermaßen dokumentiert wird. Tödliche Unfälle von Fußgängern oder Kraftfahrern finden teilweise nicht einmal in der Polizeipresse Erwähnung, beziehungsweise sind tragischerweise so häufig, dass man mit der Recherche nicht mehr hinterherkommt. Gleiches gilt für Unfälle mit „nur“ schweren oder leichten Verletzungen und Unfällen, bei denen die Polizei nicht gerufen wird: Sie bleiben schlichtweg unsichtbar.

  • Jedes Jahr sterben zehntausende Menschen an Krankenhauskeimen, am Tabakkonsum oder an schlechter Luft. Ihr zählt ausgerechnet Radfahrer?

    Ja. Es ist sicherlich ein erstrebenswertes Ziel, die tödlichen Auswirkungen von Krankenhauskeimen, schlechter Luft oder Tabakgenuss zu dokumentieren, aber dazu fehlt uns sowohl die Zeit als auch die Expertise, um an die notwendigen Daten heranzukommen. Hier geht’s vorerst nur um tödliche Fahrradunfälle.

  • Ab wann gilt ein tödlich verunglückter Verkehrsteilnehmer als Radfahrer?

    Das Ziel ist, alle Unfälle aufzulisten, bei denen ein Verkehrsteilnehmer beim Gebrauch eines Fahrrades ums Leben gekommen ist. Dazu zählt auch der Fußgänger, der sein Rad schiebend von einem Lastkraftwagen erfasst wird, oder der Radfahrer, der gerade mit beiden Beinen auf dem Boden vor einer roten Ampel von hinten überrollt wird.

    Nicht erfasst werden Fälle, bei denen nur ein abstrakter Zusammenhang zum Radfahren besteht. Der Radwanderer, der sich aufgrund der Temperaturen eine tödliche Lungenentzündung zuzieht wird genausowenig aufgelistet wie der Freizeitsportler, der während einer Pause an einem Müsliriegel erstickt.

  • Welche Art von Unfällen wird erfasst?

    Wie gesagt: Alle Unfälle, bei denen ein Radfahrer beim Gebrauch seines Fahrrades ums Leben gekommen ist. Das kann sowohl ein verschuldeter als auch ein unverschuldeter Unfall sein bis hin zu tödlichen Stürzen auf vereister Fahrbahn oder einem Kreislaufkollaps bei brütender Sommerhitze.

  • Radfahrer sind selbst schuld an tödlichen Unfällen! Fahren wie sie wollen, halten nie an roten Ampeln und immer ohne Licht!!!

    Aha.